Frühstück mit einem schwedischen Ehepaar. Wir mussten um 10
Uhr abbrechen, weil wir einen Termin hatten, Versammlung von cruisecritic, ca.
20 Leute, mit Tien und Offizieren, mit Kaffee, Tee, Saft und Gebäck, Leute aus
Nottingham, Ontario (Weinberg und Erdnuss-Firma) und Vancouver, die ich
hinterher nicht wiedergesehen bzw. erkannt habe. Die Offiziere haben sich
vorgestellt, aber leider habe ich den Zettel liegen gelassen, wo jeder drauf
stand.
Zurück in unserer Kabine trafen wir auf unsere Maria, haben
ihr gesagt, dass es am Dusch-Schlauch neben raus spritzt und ob sie den
Balkontisch als Nachttisch neben Axels Seite ans Bett stellen kann. Kein
Problem, der Schlauch ist ruckzuck ausgetauscht und der Tisch abgewaschen.
Überall sind Leute, aber nirgendwo ist es voll (außer immer
im Buffet). Rechts von uns ist ein Schiff, dem wir in den nächsten Stunden
näher kommen, es ist die Costa Deliziosa, die mit uns nach Madeira fährt.
Spanien ist zu sehen, wir sind am Knick unten rechts.
Wir brauchen frische Luft! Ab 11:20 haben wir oben auf der
Jogging-Strecke Runden gedreht, sehr angenehme Bahn, aber ziemlich kurz, eine
Seite natürlich immer mit heftigem Gegenwind, der mich fast stoppt. Nach 20
Min. sind wir runter zur Promenade und probierten da mal aus – die
Wow-Entdeckung des Tages, man kann ja rund! Gestern war noch was gesperrt.
Hinten geht es aufwärts, ein Deck höher, vorne ist man hinter Stahl, es zieht
aber trotzdem ordentlich. Bei Henrys Pub ist die Raucherecke, da sind ein paar
Leute. Oben war eine Seite bevölkert, die andere ist zu kühl. Da würden wir
jetzt keine Liege mehr kriegen.. aber wir wollen ja auch gar keine.
Sonnenbrandgefahr im Januar ;-)
Eine Runde hat 560 m.
Irgendwann haben wir hinten mal probiert, wo die Treppen
nach oben enden, erinnerte an die Zaandam, und wir landen beim Kinderpool. Was
trinken (oben stehen Automaten), Liegen probieren, das Heck ist soooo klasse!,
auf den untersten ist keiner, aber wir entdecken etwas Ruß, da das Dach oben
drüber schon zu Ende ist. Ich will mal da hinten an einem Zweiertisch
frühstücken, wenn es das Wetter zulässt.
Während unserem Mittagessen im Buffet an einem Zweiertisch
am Fenster überholen wir die Deliziosa, die wunderschön vor Spanien im Dunst
her fährt, von der Sonne beschienen. Ich habe mich nie genau damit beschäftigt,
welche Schiffe der unterschiedlichen Firmen verwandt sind und wer wo gebaut,
und stelle jetzt fest, dass sie eine Schwester der Queen Elisabeth sein muss.
Hinten eckig, an den Seiten der Vorsprung. Und auch von den neueren HAL
Schiffen, Eurodam und so.
13°, wir fahren 20 Knoten.
Während Axel schläft, gucke ich bei einem Quiz zu. Hm.... wäre halb-erfolgreich.
Mit offener Balkontür mit Blick auf die spanische Küste im
Bett sitzen.... Genießen.... Diesmal fahren wir im Bett sitzend rückwärts... In Südspanien ist Schnee auf den Gipfeln
der Sierra Nevada.
Sollten wir einen Cruisereward kaufen? Ich überlege mal. Nö,
die Karibikrouten sind nicht so prickelnd, außerdem haben wir so was bei RCI
schon.
Kaffee und Kekse unten im Blue Lagoon, wo es immer was zu
essen gibt.
Wir haben 1982 Passagiere, die Kabinen sind alle voll, 250
Deutsche auf dem Schiff. Hat sie Karin dabei mitgezählt? Österreicher haben wir
auch ein paar.
Heute essen wir mal im Garden, sitzen bei Leuten aus Wales,
sie wird am Freitag 60. Es war relativ eng und ziemlich laut, die englische
Verständigung ist bei dieser Lautstärke nicht so einfach. Grundsätzlich gefällt es uns im Windows besser, deshalb blieb es bei diesem einen Mal im Garden.
Rumgehängt, Quiz, war doof. Show Soul und Rock, heftig wild
und sehr laut, sehr übersteuert. Die Sänger haben tolle Stimmen, die Tänzer
sind sehr gelenkig. Aber die Technik kann man vergessen, die bringt es nicht
rüber, wenn es laut ist und bei bestimmten Tonlagen.
Heute Abend um 11 sollen wir Gibraltar passieren, aber als
wir um halb 11 aus der Show kommen, sind wir grade schon vorbei gefahren. Foto
geht noch, mit dem guten.
Ein Platz für ein Bier? Oben war es Axel zu laut, in der
sehr gekühlten Sportbar neben dem Blue Lagoon bestellte er ein draft beer, das
musste der Kellner aus Henrys Pub oder von Champagne Charlies im Atrium holen.
Dann ist Schluss für heute.
Jetzt überqueren wir mal wieder den Atlantik. Aber nur ein
Stück, bis Madeira.
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