Montag, 21. Januar 2013

9.1.13 Seetag 1

Die Kopfkissen sind ein Zustand! Muss NCL mal zu Ikea schicken, was ein Stockholmer Hostel kann, müsste hier doch auch gehen. Kaffee im Zimmer vor der Dusche – das ist dagegen für mich ein Luxus!
Frühstück mit einem schwedischen Ehepaar. Wir mussten um 10 Uhr abbrechen, weil wir einen Termin hatten, Versammlung von cruisecritic, ca. 20 Leute, mit Tien und Offizieren, mit Kaffee, Tee, Saft und Gebäck, Leute aus Nottingham, Ontario (Weinberg und Erdnuss-Firma) und Vancouver, die ich hinterher nicht wiedergesehen bzw. erkannt habe. Die Offiziere haben sich vorgestellt, aber leider habe ich den Zettel liegen gelassen, wo jeder drauf stand.
Zurück in unserer Kabine trafen wir auf unsere Maria, haben ihr gesagt, dass es am Dusch-Schlauch neben raus spritzt und ob sie den Balkontisch als Nachttisch neben Axels Seite ans Bett stellen kann. Kein Problem, der Schlauch ist ruckzuck ausgetauscht und der Tisch abgewaschen.
Überall sind Leute, aber nirgendwo ist es voll (außer immer im Buffet). Rechts von uns ist ein Schiff, dem wir in den nächsten Stunden näher kommen, es ist die Costa Deliziosa, die mit uns nach Madeira fährt. Spanien ist zu sehen, wir sind am Knick unten rechts.

Wir brauchen frische Luft! Ab 11:20 haben wir oben auf der Jogging-Strecke Runden gedreht, sehr angenehme Bahn, aber ziemlich kurz, eine Seite natürlich immer mit heftigem Gegenwind, der mich fast stoppt. Nach 20 Min. sind wir runter zur Promenade und probierten da mal aus – die Wow-Entdeckung des Tages, man kann ja rund! Gestern war noch was gesperrt. Hinten geht es aufwärts, ein Deck höher, vorne ist man hinter Stahl, es zieht aber trotzdem ordentlich. Bei Henrys Pub ist die Raucherecke, da sind ein paar Leute. Oben war eine Seite bevölkert, die andere ist zu kühl. Da würden wir jetzt keine Liege mehr kriegen.. aber wir wollen ja auch gar keine. Sonnenbrandgefahr im Januar ;-)
Eine Runde hat 560 m.
Irgendwann haben wir hinten mal probiert, wo die Treppen nach oben enden, erinnerte an die Zaandam, und wir landen beim Kinderpool. Was trinken (oben stehen Automaten), Liegen probieren, das Heck ist soooo klasse!, auf den untersten ist keiner, aber wir entdecken etwas Ruß, da das Dach oben drüber schon zu Ende ist. Ich will mal da hinten an einem Zweiertisch frühstücken, wenn es das Wetter zulässt.
Während unserem Mittagessen im Buffet an einem Zweiertisch am Fenster überholen wir die Deliziosa, die wunderschön vor Spanien im Dunst her fährt, von der Sonne beschienen. Ich habe mich nie genau damit beschäftigt, welche Schiffe der unterschiedlichen Firmen verwandt sind und wer wo gebaut, und stelle jetzt fest, dass sie eine Schwester der Queen Elisabeth sein muss. Hinten eckig, an den Seiten der Vorsprung. Und auch von den neueren HAL Schiffen, Eurodam und so.
13°, wir fahren 20 Knoten.
Während Axel schläft, gucke ich bei einem Quiz zu. Hm.... wäre halb-erfolgreich.
Mit offener Balkontür mit Blick auf die spanische Küste im Bett sitzen.... Genießen.... Diesmal fahren wir im Bett sitzend rückwärts...   In Südspanien ist Schnee auf den Gipfeln der Sierra Nevada.
Sollten wir einen Cruisereward kaufen? Ich überlege mal. Nö, die Karibikrouten sind nicht so prickelnd, außerdem haben wir so was bei RCI schon.
Kaffee und Kekse unten im Blue Lagoon, wo es immer was zu essen gibt.
Wir haben 1982 Passagiere, die Kabinen sind alle voll, 250 Deutsche auf dem Schiff. Hat sie Karin dabei mitgezählt? Österreicher haben wir auch ein paar.
Ruhe draußen, gespielt, gelesen bis halb 6, ohne Sonne und mit Wind ist es nicht so bevölkert.
Heute essen wir mal im Garden, sitzen bei Leuten aus Wales, sie wird am Freitag 60. Es war relativ eng und ziemlich laut, die englische Verständigung ist bei dieser Lautstärke nicht so einfach. Grundsätzlich gefällt es uns im Windows besser, deshalb blieb es bei diesem einen Mal im Garden.
Rumgehängt, Quiz, war doof. Show Soul und Rock, heftig wild und sehr laut, sehr übersteuert. Die Sänger haben tolle Stimmen, die Tänzer sind sehr gelenkig. Aber die Technik kann man vergessen, die bringt es nicht rüber, wenn es laut ist und bei bestimmten Tonlagen.

Heute Abend um 11 sollen wir Gibraltar passieren, aber als wir um halb 11 aus der Show kommen, sind wir grade schon vorbei gefahren. Foto geht noch, mit dem guten.
Ein Platz für ein Bier? Oben war es Axel zu laut, in der sehr gekühlten Sportbar neben dem Blue Lagoon bestellte er ein draft beer, das musste der Kellner aus Henrys Pub oder von Champagne Charlies im Atrium holen. Dann ist Schluss für heute.
Jetzt überqueren wir mal wieder den Atlantik. Aber nur ein Stück, bis Madeira.

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