Dienstag, 22. Januar 2013

10.1.13 Seetag 2

 Ein Video vom Rundgang auf der Promenade findet sich hier: Rundgang Promenade NCL Spirit
Leider eine viel schlechtere Qualität als in echt.
 
Von nebenan hört man nichts mehr, sie sind sehr ruhig. Hoffentlich nerven unsere quietschenden Schubladen nicht so sehr. Von der anderen Seite hören wir bisher überhaupt nichts.

Mit dem Kissen konnte ich heute Nacht besser, anscheinend freunden wir uns an. Geschlafen in einer Schaukel :-), das Schiff bewegt sich schön und es knarrt sogar im Gebälk. Wir hatten die Balkontür wie so oft nur zugeschoben, aber nicht verriegelt. Deshalb pfiff es die erste Hälfte der Nacht schön durch den Ritz, und irgendwann schob sie sich auf. Schnell aus dem Bett gehüpft und geschlossen. Es ist überhaupt nicht kalt draußen! Ein Jäckchen würde man noch brauchen, aber sonst angenehm.

Wir haben eine Std. dazu gekriegt, schön ausschlafen. Wir genießen es, denn wir sind ja zur Erholung hier...

Medizinische Beobachtungen in der Dusche: mein Schwindel kommt nicht von den Ohren. Wenn man kopfüber in der Dusche mit geschlossenen Augen auf einem ziemlich schwankenden Schiff Haare wäscht ohne umzufallen, dann funktioniert der Gleichgewichtssinn ziemlich gut.

Aber der Ablauf in der Dusche ist grenzwertig. Sie hat eine Kante, worauf die Tür entlang fährt, und so hoch stand das Wasser fast und lief hinterher sehr langsam ab. Wir haben ja kurze Haare, aber für die langhaarige Prinzessin wäre das nix, da hätten wir eine Überschwemmung im Bad (wo aber unter dem Waschbecken noch ein Ablauf ist, was die Überflutung der Kabine verhindern würde. Hoffe ich.).

Die Costa Deliziosa fährt in etwas Abstand hinter uns her und präsentiert sich beim Frühstück sehr schön in der Sonne. Wir waren im Windows frühstücken, mit Ausblick in zweiter Tischreihe vom Fenster und haben uns sehr lecker vollgestopft (so empfand ich das ausgiebige Frühstück mit Lachs und Ei und....). Als sich das Lokal immer mehr füllte, orderten sie noch weitere Kellner von irgendwoher.

Der „swell“ lässt uns schön schaukeln.

Es folgte ein Spaziergang über die Promenade; Foto geholt, Jacken weggebracht. Auf einer Seite ist schon Sommer mit wenig Wind. Es war ein besoffener Spaziergang.

Um 11 Uhr sind wir mal zum Quiz, Thekla hat so oft geschrieben, dass man doch Chancen hat, das hat mir Lust darauf gemacht. Wir hatten tatsächlich 15 von 20 richtig, Erfolgserlebnis. Man kann sich für Aktivitäten Unterschriften auf ein Kärtchen holen, dann mach ich das halt mal, mal sehen, was dabei raus kommt.

Um 11:30 Uhr begann hinten der Frühschoppen, die Kellner mit (sorry: affigen) Schürzen mit bayrischem Aufdruck, Lederhosenlook ist angesagt, die Showband spielt gut, Rosamunde gehört halt dazu, ich habs überlebt, aber Swing und Dixieland usw. sind doch schöner. Das Frühstück wirkte noch nach, deshalb holten wir uns nur mal ein Stück Kuchen, Applestrudel und blackforest cake....
Aber ein Bier (Weizenbier) wollten sie in einem Pappbecher rausgeben, da hat Axel protestiert, trinkt er nicht daraus. Dann flitzte jemand und holte immerhin ein Plastik-Bierglas.
Das ist nicht ganz so doll im Restaurant. Dort stehen schöne Weingläser, man isst gepflegt, aber das Bier kommt in einen Plastikhumpen. Zum Glück sieht man es ihm nicht an.

Christian ist sehr zufrieden mit dem Schaukeln in seiner Frontkabine.
Hier mal was zum Angucken:    
Video Schaukeln

Es ist schön warm, die Leute sind schon sommerlich angezogen (das waren manche Engländer auch bei „anderen“ Temperaturen noch, sie machen ja Urlaub im Süden). Im Schiff ist es allerdings stellenweise ganz schön frisch, besonders von oben; für Sommer wäre mir das zu kalt. Ich brauche Kragen oder Schal.

Um 1 Uhr war eine Breakaway Presentation, ich wollte gerne mal gucken, auf welche Schiffe ich nie gehen werde. Die Bilder vorne hatten so eine schlechte Qualität, damit macht man keine Werbung; es waren TV-Bilder auf die Leinwand vergrößert. Wir fahren nicht mit so was. Ich brauche keine Wasserlandschaft oder 4000 Leute, ich will Schiff fahren.

Vor dem nächsten Quiz (Ehrgeiz entwickelt? 2 doofe Fragen dabei!) gehen wir kurz einen Salat essen. Buffet ist voll. Draußen beendet die Showband ihren Einsatz.

Dann folgt ein Schläfchen, bzw. Ausruchen mit Meeresrauschen, Lesen mit Meeresrauschen, noch ein Quiz, wo wir 16 von 20 schafften. Jetzt wissen wir, wo man Bushtu spricht und dass La Paz höher liegt als Kathmandu.

Um 5 gibt’s einen Keks gegen den Hunger, ich hatte einen zu viel, war um 7 noch gar nicht hungrig. Inzwischen ist es Routine, dass wir uns um 7 Uhr im Atrium mit Karin treffen. Heute werden wir drei an einen Vierertisch ziemlich hinten platziert. Es ist noch schön leer, vorne sieht man mehr Kellner als Gäste; wieso steht dann auf der Anzeige, dass das Windows gelb hat? Ist die Küche vielleicht noch unterbesetzt oder ist ihnen etwas misslungen und sie müssen neu anfangen? Alles ist möglich....

Um 8 Uhr wurde es dann voll, da waren wir aber fertig. Einmal durchs Schiff geschlendert und zum einzigen Mal im Maharani gelandet. Das ist ja so ein düsterer Ort! Heute Abend spielen sie hier eine Stunde lang Cha-cha, weil von 7-8 Uhr ein Cha-cha Tanzkurs angeboten wurde. Wir tanzen mal schwankend ein paar, die Tanzfläche klebt, man kann viel besser auf Teppich tanzen, dann verlassen wir den dunklen Ort, brrrrrr, schüttel... Oben in Galaxy ist eher Spiel-Zeit. Mit einem Bier zur Show, 4 Sänger aus Spanien, FourEver, klasse Stimmen, Männerchor finde ich immer toll. Natürlich teilweise übersteuert; wenn die hohen Stimmen laut werden, dann knarrt und schnarrt es in den Lautsprechern.

An der Rezeption habe ich mal gebeten, dass wir eine Breakfast-Order-Form auf die Kabine kriegen, die fehlt in unseren Unterlagen, weil wir das vielleicht bei Teneriffa mal nutzen möchten.

So freestyle wie wir uns das gedacht haben, ist es hier gar nicht. NCL bezieht es wohl nur aufs Essen, wir hatten es auch auf die Kleidung bezogen, aber die meisten machen sich abends ordentlich in die Reihe, manche (vermutl. Engländer) schon in Richtung fein. An zwei Abenden ist angesetzt: Dress up if you want. Also ein bisschen mehr als sonst. Beim zweiten Mal haben wir den Chefs Table, das passt doch.

Zwei Seetage am Anfang sind noch erholsamer als einer!

Montag, 21. Januar 2013

9.1.13 Seetag 1

Die Kopfkissen sind ein Zustand! Muss NCL mal zu Ikea schicken, was ein Stockholmer Hostel kann, müsste hier doch auch gehen. Kaffee im Zimmer vor der Dusche – das ist dagegen für mich ein Luxus!
Frühstück mit einem schwedischen Ehepaar. Wir mussten um 10 Uhr abbrechen, weil wir einen Termin hatten, Versammlung von cruisecritic, ca. 20 Leute, mit Tien und Offizieren, mit Kaffee, Tee, Saft und Gebäck, Leute aus Nottingham, Ontario (Weinberg und Erdnuss-Firma) und Vancouver, die ich hinterher nicht wiedergesehen bzw. erkannt habe. Die Offiziere haben sich vorgestellt, aber leider habe ich den Zettel liegen gelassen, wo jeder drauf stand.
Zurück in unserer Kabine trafen wir auf unsere Maria, haben ihr gesagt, dass es am Dusch-Schlauch neben raus spritzt und ob sie den Balkontisch als Nachttisch neben Axels Seite ans Bett stellen kann. Kein Problem, der Schlauch ist ruckzuck ausgetauscht und der Tisch abgewaschen.
Überall sind Leute, aber nirgendwo ist es voll (außer immer im Buffet). Rechts von uns ist ein Schiff, dem wir in den nächsten Stunden näher kommen, es ist die Costa Deliziosa, die mit uns nach Madeira fährt. Spanien ist zu sehen, wir sind am Knick unten rechts.

Wir brauchen frische Luft! Ab 11:20 haben wir oben auf der Jogging-Strecke Runden gedreht, sehr angenehme Bahn, aber ziemlich kurz, eine Seite natürlich immer mit heftigem Gegenwind, der mich fast stoppt. Nach 20 Min. sind wir runter zur Promenade und probierten da mal aus – die Wow-Entdeckung des Tages, man kann ja rund! Gestern war noch was gesperrt. Hinten geht es aufwärts, ein Deck höher, vorne ist man hinter Stahl, es zieht aber trotzdem ordentlich. Bei Henrys Pub ist die Raucherecke, da sind ein paar Leute. Oben war eine Seite bevölkert, die andere ist zu kühl. Da würden wir jetzt keine Liege mehr kriegen.. aber wir wollen ja auch gar keine. Sonnenbrandgefahr im Januar ;-)
Eine Runde hat 560 m.
Irgendwann haben wir hinten mal probiert, wo die Treppen nach oben enden, erinnerte an die Zaandam, und wir landen beim Kinderpool. Was trinken (oben stehen Automaten), Liegen probieren, das Heck ist soooo klasse!, auf den untersten ist keiner, aber wir entdecken etwas Ruß, da das Dach oben drüber schon zu Ende ist. Ich will mal da hinten an einem Zweiertisch frühstücken, wenn es das Wetter zulässt.
Während unserem Mittagessen im Buffet an einem Zweiertisch am Fenster überholen wir die Deliziosa, die wunderschön vor Spanien im Dunst her fährt, von der Sonne beschienen. Ich habe mich nie genau damit beschäftigt, welche Schiffe der unterschiedlichen Firmen verwandt sind und wer wo gebaut, und stelle jetzt fest, dass sie eine Schwester der Queen Elisabeth sein muss. Hinten eckig, an den Seiten der Vorsprung. Und auch von den neueren HAL Schiffen, Eurodam und so.
13°, wir fahren 20 Knoten.
Während Axel schläft, gucke ich bei einem Quiz zu. Hm.... wäre halb-erfolgreich.
Mit offener Balkontür mit Blick auf die spanische Küste im Bett sitzen.... Genießen.... Diesmal fahren wir im Bett sitzend rückwärts...   In Südspanien ist Schnee auf den Gipfeln der Sierra Nevada.
Sollten wir einen Cruisereward kaufen? Ich überlege mal. Nö, die Karibikrouten sind nicht so prickelnd, außerdem haben wir so was bei RCI schon.
Kaffee und Kekse unten im Blue Lagoon, wo es immer was zu essen gibt.
Wir haben 1982 Passagiere, die Kabinen sind alle voll, 250 Deutsche auf dem Schiff. Hat sie Karin dabei mitgezählt? Österreicher haben wir auch ein paar.
Ruhe draußen, gespielt, gelesen bis halb 6, ohne Sonne und mit Wind ist es nicht so bevölkert.
Heute essen wir mal im Garden, sitzen bei Leuten aus Wales, sie wird am Freitag 60. Es war relativ eng und ziemlich laut, die englische Verständigung ist bei dieser Lautstärke nicht so einfach. Grundsätzlich gefällt es uns im Windows besser, deshalb blieb es bei diesem einen Mal im Garden.
Rumgehängt, Quiz, war doof. Show Soul und Rock, heftig wild und sehr laut, sehr übersteuert. Die Sänger haben tolle Stimmen, die Tänzer sind sehr gelenkig. Aber die Technik kann man vergessen, die bringt es nicht rüber, wenn es laut ist und bei bestimmten Tonlagen.

Heute Abend um 11 sollen wir Gibraltar passieren, aber als wir um halb 11 aus der Show kommen, sind wir grade schon vorbei gefahren. Foto geht noch, mit dem guten.
Ein Platz für ein Bier? Oben war es Axel zu laut, in der sehr gekühlten Sportbar neben dem Blue Lagoon bestellte er ein draft beer, das musste der Kellner aus Henrys Pub oder von Champagne Charlies im Atrium holen. Dann ist Schluss für heute.
Jetzt überqueren wir mal wieder den Atlantik. Aber nur ein Stück, bis Madeira.

8.1.13 Dienstag, aufs Schiff

Aus unserem Fenster sehen wir ganz links zwei Pfosten der Seilbahn über den Hafen, also ist es nicht so weit. Es war die ganze Nacht über gleichmäßig laut.
Frühstück bei Hotel Hogar, ein paar Meter nach links, zur Zeit eingerüstet. O-Saft, 1 Kaffee, 2 Spiegeleier, Bacon, 2 Toast mit Butter, und zum ersten Mal erlebe ich Pommes zum Frühstück, die mir aber morgens nicht schmecken. Der Cafe Americano zog einem das Hemd aus, weil es keiner war sondern ein Doppio, ein doppelter Espresso. Brauchte ca. zum 2. Mal im Leben Zucker in den Kaffee. Aber der macht schnell wach....
Zurück: die Sonne scheint schon ins Zimmer. Jetzt müssen wir hoch, die Aussicht genießen, ich bin schon ganz hibbelig. Ein Pool, Liegestühle, Wahnsinns-Aussicht bei klarem Wetter, ein Platz an der Sonne.




Dann sind wir rüber gelaufen zur Rambla, toller Spaziergang bei angenehmen Temperaturen, die Shops sind z.T. noch zu, ein bisschen auf der anderen Seite in die Gassen, zur Kathedrale, danach ist die Rambla voller, einfach alles angenehm bei Sonne.
Den Hotelschlüssel hatten wir um eine halbe Std. verlängern lassen (endet automatisch um 12), ausgecheckt und zum Columbus gelaufen. War sogar etwas zu weit, der Bus fährt hinter dem Gebäude. Kostet inzwischen 2,50 pP, in Spanien ist ALLES teurer geworden, hin und rück würde 3,50 kosten.
Da nicht viel los ist, kommen wir wie immer schnell durch, freundliche Begrüßung, die Kabinen sind schon freigegeben und wir beziehen unsere schon vor halb 2. Prima!


Erster Eindruck vom Schiff: sehr niedrig.
Hoch zum Essen, da ist voll. Es sind schon viele da. – Da ist während der Reise eigentlich immer voll.-
Karin sofort erkannt, ja, sie wird 65 und wir gehen heute Abend zusammen essen. NCL setzt Alleinreisende sonst immer alleine, und das ist ziemlich einsam. Und besonders, wenn man 65 wird.
Was ich nicht wusste: ein Christian ist auch da, ist es der von der Artania? Ja, ist er, sofort wiedererkannt :-).
Rundgang durchs Schiff mit Foto. Es ist Platz hier. Und hinten ist es toll, wie die Artania mit Stufen.
Hauptspeiserestaurant ist das Windows mit denselben ganz hinten, über 500 Plätze, das zweite ist das Garden, das soll etwas gemütlicher sein. Dort gibt es viele 2er-Tische. (Die wir dann gar nicht mehr brauchen).
Koffer ausgepackt bei offener Balkontür, ..... Jaaaaa, das hat was, am 8. Januar bei ca. 14° ohne Jacke draußen in der wärmenden Sonne stehen....!!!
Axel braucht sein „Nap“, ich lese Infos.
Fast alle Kabinen haben eine Verbindungstür. Dadurch zieht es seltsamerweise.
Um 16:30 Uhr ist Rettungsübung für die, die schon da sind. Die später Kommenden haben morgen früh eine separate Übung. Christian getroffen, er wohnt Deck 9, mit Ausblick nach vorne, und hofft auf ein bisschen Seegang.
Habe mal Ausgang nach vorne gesucht, aber da gibt es keinen. Auch nicht ganz oben, da ist abgesperrt. Von der Lounge aus (wie in der Galaxy) kann man prima raus gucken – außer, dass die Scheiben (wie in der Galaxy) teilweise ziemlich blind sind. Die müssten dringend ausgetauscht werden! Die Teppiche sehen überall neu aus.
Jetzt haben wir noch Zeit bis zum Abendessen. Ruhe. Man hört viel. Wer hat geschrieben, dass man nix hört auf dem Schiff? Höre von drüben TV Programm auf englisch und jemanden reden. Konnte aber nicht verstehen, ob D oder E, weil ich auf einem Ohr drauf lag. Es poltert draußen und oben drüber und drumherum und Kinder rennen. Das war aber alles nur am ersten Tag so, dann war es ruhiger.
Kabine:
Irgendwie klein (Vergleich ist mit dem Palast auf dem Schiff in Russland und der Kabine auf der Voyager, ist schon ein Unterschied.) Ist aber trotzdem ok.
Kleiderschrank mit Schiebetüren und viiiielen Bügeln, Safe, Ablagefächer, genug Platz für 2 Leute.
Vier quietschende Schubladen unter dem Kühlschrank (voll, und noch Wasser daneben; mit durchsichtiger Tür, da sieht man, was drin ist, und wir brauchen ihn absolut nicht, hätte lieber ein Fach da), oben drauf natürlich warm. Dort stand der Eisbehälter drauf, nicht so sinnvoll.
FlachTV, auf Kanal 2 ist wechselnde Anzeige mit Vorauskamera, Karte, wo wir sind und mit nautischen Angaben, Wind, Geschwindigkeit usw., Welt-Uhrzeiten.
1 Mini Nachttischchen an der Wand. Schreibtisch, zur Hälfte vollgestellt mit Kaffeemaschine und Zeug. Aber die habe ich gerne da stehen, wir nutzen sie. Es sind übrigens so breite Pads, nicht so kleine wie es hier gibt. Die Schublade unten drunter ist voll mit dem Infozeug, das zur Kabine gehört. Am Fenster steht ein kleines älteres Sofa, das als Ablagefläche genutzt wird. 2 Poolhandtücher sind vorhanden, mindestens ein Bademantel hängt im Schrank. Im Bad genügend Handtücher.


Die Badeinteilung ist mal was anderes: dreigeteilt: links Toilette, rechts große Dusche, jeweils mit Schiebetür zu schließen, in der Mitte kleines Waschbecken mit Fach unten drunter und an den Seiten, Föhn, so einer, wo der Schlauch sehr heiß wird. Für Prinzessinen nicht so gut, man kann sich nicht von hinten sehen. Aber wir haben sie ja auch nicht dabei.
Um 19 Uhr wenden wir und fahren ab. Schön vom Balkon zu beobachten.
Und beinahe hätte ich noch unsere Route vergessen, erstellt von Hilde von der Ostsee:
Danach haben wir Karin geholfen, älter zu werden. Nein, sie hätte das auch ohne uns geschafft, aber wir fanden es alle drei zu dritt schöner. Mir gefiel nichts so richtig von der Tageskarte (das fängt ja gut an....) so hatte ich am ersten Abend eins von den Gerichten auf der rechten Seite, was es immer gibt: Lachs, Lachs, Lachseis..... Letzteres gäbe es leider nicht, meinte der Kellner, aber er wollte es mal vorschlagen... Es war alles lecker! Die Portionen waren nicht so groß, dass man sich überfressen vor kam. Wasser wurde fleißig nachgefüllt. Die Preise für Wein liegen im höheren Bereich;  31,- für eine Flasche war noch bei den niedrigen...
In der Nähe entdeckten wir die heinbloed-Gruppe und konnten uns schon mal kurz begrüßen (nein, nicht auf dem Foto). Und wir werden ein Chefs Table erleben! Das, wofür man sich bewerben darf und wo vom Chef für 12 Personen extra gekocht wird, 9 Gänge. (Platzt man hinterher?).

Danach sind wir durchs Schiff gezogen. Ich habe Wein und meinen normalen Schwindel und merkte gar nicht, dass das Schiff etwas schwankt. Ist ja momentan Normalzustand in mir. Sehr schön, ein bisschen hin und her. Das Schiff passt sich mir an.... ;-).
Axel braucht noch ein Bier, Guinness 8$ +x
Es gab eine Show, Comedy-Jongleur, da waren wir nicht. Danach füllten sich die öffentlichen Bereiche, aber wir gingen, ich war am Einschlafen. In der Kabine riecht es nach Rauch, aber Türen waren alle zu. Bett ist riesig breit, Decke groß genug für 2, dass man sie sich nicht gegenseitig weg zieht. Sehr ruhig, kein Brummen oder so. Und von nebenan haben wir auch nix gehört, sind die auswärts?

7.1.13, Montag Anreise

Um 11:30 haben alle Flüge schon ½ Std. Verspätung. Wir werden links sitzen, könnten also vermutlich den Montblanc im Sonnenuntergang haben, aber nicht BCN auf unserer Seite, sie landen meist von Norden her. Aber vermutlich wird es dann schon dunkel sein.
13 Uhr Hund abgeben, 14 Uhr Auto abgeben (wir waren zu früh, bekamen Kaffee, Fahrer hat ein blaues Auge ;-).
Gate A10 unten, wir werden mal wieder aufs Feld verfrachtet, und nachdem wir ein Flugzeug vorbei gelassen haben, bringt uns der „Bus nach Barcelona“ zum Flieger. Reihe 10, da wo der Flügel grade anfängt, das Triebwerk hatte ich nicht eingeplant, ist mir stellenweise im Weg. Ist halt so.
Beim Einchecken war vor uns besetzt eingezeichnet, aber da sitzen nicht viele, der Flieger ist nicht voll. Manche haben so einen Status, dass der Mittelsitz automatisch frei bleibt. Hab ich von Tien gelernt :-). Vor dem Vorhang sitzen nur 2 Personen. Airbus Schwerin.
Wir rollen pünktlich um 4 Uhr los, sollen 1,5 Std. brauchen, habe verkratzte Scheibe und am Boden ist Dunst. Axel schläft schon, als ich das Loop5 bei Darmstadt erkenne. Unterwegs: Wolken, schöne Farben und eine Stewardess mit SEHR deutschem Akzent in Englisch.
Es gab ziemlich bald einen Norddeutschen Butterkuchen und Getränke und draußen Schnee auf den höheren Erhebungen.
Mehrmals kreuzten wir Kondensstreifen von anderen Flugzeugen, einmal sind wir mitten durch. Das sieht manchmal ziemlich dicht aus.
 Den Montblanc habe ich nicht identifiziert, in den Alpen sind die Täler frei, aber zu dunkel, und auch dunstig. Als der Schnee aufhört fliegen wir über den Nationalpark, der auf der Karte links vom Rhonedelta liegt, ich erkenne den Binnensee links von Aix-En-Provence, und ich erkenne den Flughafen von Marignane.
Noch ein bisschen Meer und Mallorca weit hinten, dann dreht er eine 90° Kurve Richtung Land und wir sehen links Küstenorte.
Vorne ist eine große Stadt an der Ecke zu erkennen - .... – das ist ja Barcelona!!! Wir fliegen über Land vorbei und landen von Süden! Da habe ich unbewusst gestern Abend etwas richtig gemacht :-).
Inkludierter Rundflug über der Stadt im Sonnenuntergang inklusive 3 Schiffen im Hafen. Leider nicht ganz scharf, war schon ziemlich dunkel. Südlich davon sind Hügel, Straßen und Steinbrüche. Nach einer sehr heftigen Linkskurve hatten wir einen sehr schönen Ausblick vom Meer aufs Land in rosa-orange.
Heftig gebremst. 17:45 Uhr angekommen. Wanderung durch das glänzende Terminal zum Gepäckband. Voller Shuttlebus zu T2, das kennen wir vom April andersherum; in vollem Zug die vier Stationen bis Sants, Wanderung durch den Untergrund zur Nr. 3 grün, vier Stationen bis Parallel. Nun folgten Entscheidungen: an welchem Ende des Bahnsteigs hoch? Und dann: rechts oder links? Und wir landen: direkt vor unserem Hotel; 19:30 angekommen.
Die von Tien angekündigten Damen waren nirgendwo zu sehen, auch nicht später. Vor dem Essen sind wir einmal um den Block, dann waren wir in einem kleinen Lokal an der Straße gute frisch gebratene Sachen essen, mit einem Glas Sekt vom Haus hinterher, und beschlossen, dass wir hier morgen früh zum Frühstück hingehen; für die Hälfte vom Hotelpreis, aber satt werden wir genauso werden.
Im Hotel musste ich mal ins Internet, mit den schönen Zugangsdaten Universal und 2012 als Passwort.
Das Zimmer ist Standard, schön groß, Bett und Kissen bequem, Bad mit grünem Marmor, sieht schick aus. Rezeption sehr freundlich. Was auffiel: Es stand ein Security-Mensch an der Tür, immer.
Mit der Klimaanlage werden wir nicht einig. Es zieht grässlich, egal wie man die Lamellen kippt. Irgendwas da oben unter der Decke kleben – dazu habe ich keine Lust und ich weiß, meinen Nachbarn brauche ich auch nicht zu fragen, wenn er müde ist.... – also stellen wir auf 1 und ziehen die Decke zu den Ohren. Geht.
Karin hat morgen Geburtstag, wird 65. Wir müssen sie unbedingt finden! Und das ist doch noch eine kleine Shopping-Aufgabe für mich für morgen früh.

Hier gehts mit den Fotos los.

Montag, 7. Januar 2013

hallo aus dem hotel barcelona universal.
Ist noch verbesserungsfaehig, mit so einem ding zu schreiben.

alles lief prima, und als ich mich schon ärgern wollte,dass ich die falsche seite im flieger gewaehlt hatte, stellten wir fest, dass die große stadt barcelona ist. wir flogen vorbei und hatten eine herrliche aussicht. mal sehen wie die fotos durch das zerkratzte fenster geworden sind.
gute nacht.

Dienstag, 1. Januar 2013

Vorschau

Jetzt ist das neue Jahr und wir denken an den ersten Urlaub.
Mal viel Zeit, wo man sich mit der Technik und dem Layout herumschlagen kann - und nach einem Frust grade mal wieder neu anfängt....

Wir fahren zum ersten Mal NCL, mit der Spirit von Barcelona nach Madeira, Teneriffa, Lanzarote, Malaga und zurück.

Länge 268 m, Breite 32 m, Tiefgang 8,42m,
Baujahr 1998 bei der Meyerwerft als Superstar Leo, umbenannt in 2004, renoviert in 2011. BRZ 75338, also nicht so riesig. Bis zu 2000 Passagiere, 959 Besatzung.
Mal sehen, wie es aktuell bei unserer Fahrt ist.